Arbeitsgruppe PD Dr. Slotta-Huspenina

PD Dr. med Julia Slotta-Huspenina
PD Dr. med Julia Slotta-Huspenina

Leitung:
PD Dr. med. Julia Slotta-Huspenina

Tel.: 089-4140-4171
e-Mail: julia.slotta-huspenina@tum.de


Forschungsschwerpunkte

Unsere Forschungsschwerpunkte liegen in der molekularen und translationalen Forschung der Tumore des Gastrointestinaltraktes, hier insbesondere des Ösophaguskarzinoms.

Ziel ist, zum einen molekulare Mechanismen zu verstehen, die zur Tumorenstehung bzw. Tumorprogression beitragen und zum anderen mögliche molekulare Zielstrukturen zu identifizieren, welche eine Aussage über ein Ansprechen auf Chemotherapie-oder Radiotherapie erlauben (Responseprädiktion).

Dabei liegt momentan ein Schwerpunkt auf der Analyse von Hitze-Schock-Proteinen (HSPs), eine Gruppe von hochkonservierten Proteinen, die molekulare Chaperon-Funktion haben und zur Sicherstellung der korrekten Struktur anderer zellulärer Proteine beitragen. In den letzten Jahren haben zahlreiche Publikationen von der prognostischen Bedeutung der HSPs in diversen Tumorerkrankungen berichtet. Darüber hinaus ist die Analyse von HSPs auch besonders im Hinblick auf die Krebstherapie interessant, da diese als vielversprechende Zielmoleküle personalisierter Therapien gelten.

Ein zweiter Schwerpunkt besteht methodisch in der Analyse von miRNAs, kleine nicht kodierende RNAs, die eine wichtige Rolle in dem komplexen Netzwerk der Genregulation, insbesondere beim „Gen-Silencing“ spielen. Hierbei ist geplant, durch die Analyse prätherapeutischer miRNA Expressionsprofile mögliche Resistenzmechanismen gegenüber einer Chemo-oder Radiotherapie, die durch Deregulation dieser Moleküle verursacht wird, herauszuarbeiten.

Mitglieder

Enken Drecoll, Assistenzärztin

Enge wissenschaftliche Kooperationen

Intern

Pathologie TUM: Prof. Gisela Keller und Prof. Karl-Friedrich Becker

Klinikum Rechts der Isar: interdisziplinären klinischen Forscherguppen (Prof. Feith, Chirurgie, Dr. med. Quante, II. Medizinische Klinik)

Extern

PD Dr. med. Rupert Langer, Institut für Pathologie, Universität Bern, Schweiz